Im Bereich der gesetzlichen Krankenkassen hat sich in den letzten Jahren einiges getan, insbesondere wenn man sich einmal die aktuellen Leistungen ansieht, die von den Kassen übernommen werden. Besonders wenn man noch den Katalog von vor einigen Jahren in Erinnerung hat, wird einem schnell klar, dass es schlecht um die finanzielle Situation bei den deutschen gesetzlichen Krankenkassen steht. Obwohl diese Zusatzbeiträge erheben, werden die Leistungen immer weiter gekürzt. So kommt es immer häufiger dazu, dass Patienten mit Zahnbeschwerden ihre notwendigen Behandlungen nicht erhalten.
In manchen Bereichen haben nun einige private Krankenversicherungen damit begonnen, eine Art „Teil-PKV“ anzubieten. Diese bessert in den Bereichen nach, in denen die gesetzlichen Versicherer schon vor einiger Zeit alle Leistungen restlos oder auch nur teilweise gestrichen haben.
Um dann im Schadensfall nicht alles aus eigener Tasche zahlen zu müssen, muss also eine dieser sogenannten Zusatzversicherungen abgeschlossen werden. Eine der Zusatzversicherungen ist die Zahnzusatzversicherung. Diese macht besonders im höheren Alter durchaus Sinn, doch wie ist die Situation bei einer Zahnzusatzversicherung für Kinder? Lohnt sich der Abschluss einer solchen Zahnzusatzversicherung für Kinder und wenn ja, wie viel kostet diese?
Von Anfang an lässt sich folgendes sagen: Eine Zahnzusatzversicherung im eigentlichen Sinne lohnt sich nicht. Dafür sind spezielle Zahnversicherungen für die Kieferorthopädie umso sinnvoller. Denn während bei den Älteren kein Zahnersatz mehr bezahlt wird, müssen viele Eltern heute auch für die Zahnspangen ihrer Kinder aufkommen. Eine Spezialform der Zahnzusatzversicherung für Kinder lohnt sich also doch. Die Beiträge hier betragen dann zwischen 15 und 30 Euro pro Monat, je nach dem wann die Versicherung abgeschlossen wird.