Lebens- und Genussmittel, Luxusgüter – all das ist in den letzten Jahren teurer geworden. Wer heute mit einhundert Franken einkauft, wird einen weniger grossen Rucksack mit Produkten tragen als noch vor einigen Jahren. Das tut vielleicht dem Rücken gut, der Geldbörse allerdings eher nicht. Gutscheine und Rabatte auszunutzen, ist da oftmals eine gute Strategie, um in Zeiten gestiegener Preise weiterhin für volle Einkaufskörbe zu sorgen. Auf der Suche nach zusätzlichem Einsparpotenzial kommt Rauchern meistens eine weitere Idee in den Sinn: Aufhören mit dem Rauchen! Ganz so einfach, wie sie es gerne hätten, ist die Sache für viele Menschen allerdings nicht. Viel zu stark ist das Rauchen oftmals ritualisiert: Man raucht in der Pause mit Kollegin, beim Feiern oder wenn Stress angesagt ist. Solche Rituale endgültig zu beenden, ist ein schwieriger Schritt. Ein Umstieg auf etwas Anderes als die Tabakzigarette wäre da möglicherweise einfacher. Dieses etwas Andere könnten E-Zigaretten sein.
Wie funktioniert die E-Zigarette?
Es bleibt die Frage, was E-Zigaretten eigentlich sind und wie sie genau funktionieren. Bei E-Zigaretten wird Liquid verdampft, nicht Tabak verbrannt. Die elektronische Zigarette besteht im Grundprinzip aus drei Bereichen:
Im vorderen Teil des Gerätes befindet sich ein Akku. Der Akku versorgt die E-Zigarette mit Energie. Wie jeder Akku muss auch dieser regelmässig in einer Ladestation aufgeladen werden.
In der Verdampfer-Einheit wird das Liquid verdampft.
Der hintere Teil der E-Zigarette ist das Aroma-Depot, das bisweilen aussieht wie der Filter einer Tabakzigarette. Generell kann man einerseits E-Zigaretten kaufen, die Tabakzigaretten sehr ähnlich sind. Aber es gibt auch andere Varianten, bei denen diese Ähnlichkeit nicht gegeben ist. Dafür bieten diese Varianten oftmals eine noch höhere Geschmacksintensität. Je nach E-Zigarette gibt es Liquid-Depots, die sich an den Verdampfer anschliessen lassen und entsorgt werden, sobald sie leer sind, oder Nachfülltanks, die immer wieder befüllt werden.
Liquids existieren in sehr unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, die von Burley Tabacco bis zu Maracuja oder Cola Frosch reichen. Am hinteren Ende des Akkus ist bisweilen eine rote oder grüne LED-Leuchte eingebaut, die beim Dampfen aufleuchtet und die Glut einer Tabakzigarette simuliert. Sobald man die E-Zigarette zur Seite gelegt hat, schaltet die Elektronik im Inneren des Gerätes nach einiger Zeit automatisch ab.
Finanzielle Entlastung durch E-Zigaretten
Die Kosten beim Kauf einer E-Zigarette können die Summe von einhundert Franken durchaus übersteigen. Anfangs muss man also durchaus erst einmal etwas Geld investieren. Dafür erhält man dann etwa zwei E-Zigaretten, Liquid, eine Aufladestation und mehrere Tanks. Was genau es mit diesen Dingen auf sich hat, soll etwas später im Text Thema sein. Nach dem Kauf entfaltet sich das gesamte Sparpotenzial der E-Zigaretten. Pro Monat lassen sich mit E-Zigaretten vierzig bis zu 75 Prozent der Kosten fürs Tabakrauchen einsparen. Statt 100 Franken würde man fortan monatlich also nur noch sechzig oder gar nur 25 Franken ausgeben. Bleiben wir einmal bei der Ersparnis von vierzig Euro pro Monat. Umgerechnet aufs Jahr wären das also 480 Franken, mit denen man schon eine ganze Menge machen kann.
Weitere Vorteile der E-Zigarette
Eine elektronische Zigarette setzt keine giftigen Stoffe und keine unangenehmen Tabakgerüche frei. Da die Liquids nicht verbrannt, sondern verdampft werden, bleiben zudem weder Kippenreste noch Asche übrig. Die Liquids enthalten weder Kondensate noch Teer oder die vielen anderen Schadstoffe des Tabaks und oftmals auch kein Nikotin. Und noch ein Vorteil: Die E-Zigarette kann man oftmals auch dort dampfen, wo das Rauchen nicht erlaubt ist. Aufs Dampfen umzusteigen, könnte sich also lohnen: nicht nur, aber auch finanziell!