Das Konzept der Gutscheine ist ja bereits viel länger bekannt, als das des Internets. Doch beide arbeiten gut zusammen, was die Vielzahl an Online-Portalen für Gutscheine, Coupons und Rabatte zeigt. Durch Gutscheine kann ein Unternehmen, Dienstleister oder Hersteller eines bestimmten Produktes ganz einfach Kunden in sein Geschäft (ob nun virtuell oder real) locken, um ihn dort von seinen Produkten zu überzeugen. Gelingt dies, hat sich die initiale Ermäßigung, die ja ein Gutschein typischerweise darstellt, bereits ausgezahlt.
Der Gutschein ist also ein sogenannter Türöffner, nur dass der Anbieter nicht Tag der offenen Türe hat, sondern seinen Kunden zu sich lotsen möchte, um dort noch mehr zu verkaufen. Am Anfang dieser beliebten und auch stets relativ erfolgreichen Taktik stehen die Gutscheine. Sie versprechen einen Nachlass, einen Rabatt oder gar ein Geschenk für Kunden, die die Gutscheine benutzen und einlösen. Dabei geht es nicht nur um bloße Nächstenliebe, sondern um die Verkaufsförderung und Neukundengewinnung.
Denn der Kunde wird durch die vermeintliche Einsparung durch den Gutschein in eine positive Stimmung versetzt. Er denkt, Geld gespart zu haben und freut sich.
Diese Stimmung gilt es nun für den Absender des Gutscheins aufzugreifen, um dem Kunden weitere Produkte zu verkaufen, die natürlich nicht zwingend reduziert oder geschenkt sind. Kein Kunde wird gezwungen oder genötigt, etwas zu kaufen. Durch Gutscheine kann man tatsächlich sparen. Der psychologische Trick bei den Rabatten ist jedoch ebenso bemerkenswert wie langjährig erfolgreich.
So auch schon lange bevor es das Internet gab. Doch durch das WWW erfährt der Effekt der Gutscheine eine neue Richtung. Online Gutscheine findet man in Sparportalen zu Dutzenden oder gar Hunderten und kann diese ausdrucken und anwenden oder gar direkt online beim Anbieter einlösen.